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	<title>Eine Tür ist genug &#187; Frauke</title>
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	<description>Beziehungsgeschichten im Jetzt...</description>
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		<title>Eine Tür ist genug</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2015 12:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Eine Tür ist genug]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Tür ist genug – alle sind willkommen. Der Videospot für eine Kirche, die ihre Tür weit aufmacht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Tür ist genug – alle sind willkommen. Der Videospot für eine Kirche, die ihre Tür weit aufmacht</p>
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		<title>Liebe ist kein Abo</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Feb 2014 10:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Du gehörst mir“ ist ein Satz, der Besitzanspruch deutlich macht. In Gerhards Beziehung hat dieser Satz auch nach 27 Jahren keinen Platz. „Sobald dieser Besitz kommt, findet die Liebe immer weniger statt.“ ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte vierzig ist Gerhard, als er eine junge Kollegin in sein Team holt. Karin, Anfang Dreißig, hat zwei Kinder, die aus dem Gröbsten raus sind und will beruflich durchstarten. So fangen eigentlich Arztromane an: Chef verliebt sich in Mitarbeiterin, sie ist deutlich jünger, bewundert ihn jungmädchenhaft. „Da fühlte ich mich natürlich sehr gemocht und sehr gewollt.“ Er, der als junger Mann kein Frauenheld war, erlebt sich in einer neuen Rolle. „Wenn wir Männer älter werden – das ist bei Frauen anders – und nicht vergessen, uns zu waschen und zu rasieren, bekommen wir ja plötzlich Blicke gesendet, die ich gerne als junger Mann gehabt hätte.“</p>
<blockquote><p>„Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich Karin lieben darf.“</p></blockquote>
<p>Aufgewachsen in einem Pastorenhaushalt als jüngstes von zehn Geschwistern, prägen ihn lange die sehr konservativen Moralauffassungen, die seine Familie bestimmten. Ein übermächtiger, unerreichbarer Vater und eine Mutter, die ihn von den Mädchen fernhalten wollte, lassen seinen Entschluss reifen: „Ich werde nicht heiraten.“ Dass er doch heiratet, ist nicht zuletzt dem Erwartungsdruck seiner Familie geschuldet. Die Ehe scheitert. „Liebe muss immer eine freie Entscheidung bleiben. Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich Karin lieben darf“, sagt der heute 72-Jährige. Fast drei gemeinsame Jahrzehnte leben Gerhard und Karin als Paar, Eifersucht, Verzweiflung und zeitweilige Trennung eingeschlossen. Eine Wohnung geteilt haben die beiden nie. <div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Gottes Liebe überwindet Klischees" href="http://eine-tuer.de/gottes-liebe-ueberwindet-klischees/">Wenn</a>
<a title="Gottes Liebe überwindet Klischees" href="http://eine-tuer.de/gottes-liebe-ueberwindet-klischees/">wir ehrlich sind, dann spielt das Alter in der Bibel überhaupt keine Rolle.
Ganz andere Kriterien für Beziehungen zwischen Menschen gelten hier: Liebe, Verbindlichkeit, Verantwortung, Respekt.</a></div></div></p>
<p>„Ich weiß, dass ich eine Zeitlang gesagt habe: ich wünsche mir eigentlich, dass wir den Mut hätten, hinter eine gemeinsame Wohnungstür zu gehen.“ Beide kannten das Familienleben in gemeinsamen Räumen. „Der Alltag, das Sich-gewöhnen wird so überstark, dass das Besondere am anderen keinen Platz mehr hat zu blühen.“ Da muss der Rasen gemäht, das Auto gewaschen, dies und das gemacht werden. „Ich frage mich, wie viel Paare in einer entsprechend langen Zeit, nämlich 27 gemeinsamen Jahren, sich überhaupt zwei Stunden am Tag oder auch nur eine intensiv unterhalten, ohne dass eine Unruhe ist.“ Wie ist es denn, wenn man nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt? „Ist man dann so wach und prall auf den anderen? Hat man nicht eher das Gefühl, hoffentlich lässt mich der andere in Ruhe? Das habe ich doch auch erlebt.“ Nach reiflicher Überlegung belassen sie es bei zwei Wohnungen und fast täglichen Treffen. Dann wird alles auf den Tisch gelegt, was der Tag mit sich gebracht hat. „Wenn wir zusammen sind, sind wir nur füreinander da.“</p>
<blockquote><p>„Der ganze Eifersuchtskram bringt uns nicht weiter. Ich kann das nicht und ich will das auch nicht.“</p></blockquote>
<p>Ein Weg des gemeinsamen Lebens, der viel Vertrauen benötigt. Auch das musste wachsen im Laufe der Jahre. Denn eigentlich wollten sie eine freie Beziehung leben. „Da sind wir – Gott sei Dank – gnadenlos gescheitert!“ Es war eine kräftezehrende Phase ihrer Liebe. „Wir haben beide gelitten wie die Hunde, waren wahnsinnig eifersüchtig.“ Ihm wird klar: „Der ganze Eifersuchtskram bringt uns nicht weiter. Ich kann das nicht und ich will das auch nicht!“ Es brauchte also etwas ganz anderes: Vertrauen.</p>
<p>„Wenn sie sagt ‚ich liebe Dich und will mit Dir zusammen sein‘, dann will ich dem vertrauen. Sie soll auch mir vertrauen, wenn ich sage ‚ich liebe Dich und will mit Dir zusammen sein‘. Aber: Du bist nicht mein. Du gehörst nicht mir.“ Sobald dieser Besitzanspruch ins Spiel kommt, findet die Liebe immer weniger statt, beobachtet Gerhard in seinem Umfeld. Weil die Liebe keine freie Entscheidung mehr ist. „Liebe ist kein Abo. Das ist allenfalls eine Tageskarte, die morgen schon nicht mehr gültig sein muss.“ <div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Gottes Liebe überwindet Klischees" href="http://eine-tuer.de/gottes-liebe-ueberwindet-klischees/">ER/SIE weiß das und weil Gott das weiß, legt ER/SIE seinen/ihren Segen auf jeden ernst gemeinten Versuch, es mit der Liebe zu wagen.</a></div></div></p>
<p>Eine Lebens- und Liebeshaltung, die Mut und Kraft erfordert. „Mit einer jüngeren Frau merkt man sein eigenes Alter viel stärker als mit einer gleichaltrigen Frau.“ Zwölf Jahre sind, je nach Lebenssituation, kaum oder auch deutlich spürbar. Sie sind kein unveränderliches Maß. „Ich weiß ja nicht, wohin ich mich entwickle. Und ich verlange nicht von ihr, dass sie sich mit einem greisenhaften Kerl abgibt. Wär ja fatal. Sag ich jetzt so. Wie das dann tatsächlich aussieht, ist noch die andere Frage.“</p>
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		<title>Lola tanzt</title>
		<link>https://eine-tuer.de/lola-tanzt/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lucie ist 21, als sie heiratet. Ein flottes friesisches Mädchen. „Dass man die soziale Rolle so stark mit dem Genital verbindet, halte ich für völlig überzogen“, sagt sie die heute 57-Jährige nach fast 37 Jahren Ehe.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ostfriesland in den 1970er Jahren lebte vom Tourismus. Waren die Sommergäste wieder fort, wurde es still in der norddeutschen Küstenregion. Wer da nicht motorisiert war, kam nicht weit. Die Wette, es an einem Samstagabend binnen zwei Stunden vom Sieldorf in die Kreisstadt und zurück, 40 Kilometer also, zu schaffen, ohne wenigstens ein Mofa zu besitzen, war eigentlich nicht zu gewinnen. Lucie nimmt sie trotzdem an, sie liebt das Kräftemessen.</p>
<p>„Ich hab‘ die Jungs alle vermöbelt. Bis auf zwei, die waren noch ein bisschen stärker als ich.“ Die junge friesische Deern gewinnt die Wette – und lernt dabei Hans kennen. „I’m glad I’m a man and so is Lola – la-la-la Lola“ – der Kultsong der Kinks wird ihr erster Tanz in der Harle River Ranch. „Das war unser Lied. Die Melodie passte zu uns. Der Rhythmus passte zu uns, wir waren eher so die Ruhigen miteinander.“</p>
<blockquote><p>„Ich hab&#8217; mir immer Kinder gewünscht.“</p></blockquote>
<p>Als Lucie 21 ist, heiraten die beiden. Niemand hatte ihnen dafür in die Chromosomen geschaut. „Ich wusste, dass da was ist, dass ich anders bin. Ich wusste schon als Kind, dass ich anders bin.“ She walked like a woman and talked like a man, oh my Lola, la-la la-la Lola. Lucie ist das älteste von fünf Kindern, sie ist 13, als ein Gynäkologe ihr sagt, dass sie niemals eigene Kinder haben wird. „Ich hab‘ mir immer Kinder gewünscht. Für mich war das völlig normal, dass eine Familie Kinder hat.“ Weshalb sie keine Kinder haben kann, sagt ihr niemand. Nicht die Ärzte und auch die Eltern nicht. Niemand sollte es wissen, nicht mal die Großmutter. Es war weniger Schutz für die Tochter als vielmehr Schutz für die Familie nach außen. Ein Schweigegelübde innerhalb der Familie. Ein Tabu. Damals, in Ostfriesland. „Die Fassade musste immer stimmen. Mein Leben ist von Fassade immer stark beeinflusst gewesen.“<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Zum Bilde Gottes geschaffen" href="http://eine-tuer.de/zum-bildes-gottes-geschaffen/">Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, zum Bilde Gottes schuf er sie.</a></div></div></p>
<p>23 ist sie, als die Ärzte diagnostizieren, dass sie Hoden im Bauchraum hat. Die müssten raus, die hätten Krebs, hieß es damals. „Als ich die Diagnose bekommen habe, dass ich Hoden habe und xy-Chromosomen, da wusste ich nicht, ob ich auf’s Dach gehen sollte oder nach Hause.“ Sie geht nach Hause. Ihr Mann versteht es so wenig wie sie. Zieht sich zurück. Und kommt dann zu dem Schluss, dass sich durch die Diagnose nichts an seinem Verhältnis zu Lucie verändert hat: Sie ist dieselbe, sein Begehren unverändert geblieben. Es ist nur eine Fremdbeeinflussung in die Ehe gekommen.</p>
<p>Hans liebt Lucie bedingungslos. Trotzdem gab es Phasen, in denen die Ehe belastet war. Lucie macht sich Sorgen, dass Hans sich fortpflanzen möchte. „Das konnte ich ihm nicht bieten. Da habe ich mich klein gefühlt.“ Gespräche im Freundeskreis über Schwangerschaften und Kindererziehung lassen sie einsam daneben sitzen, den Sinn ihres Lebens hinterfragen. Eine Adoption wird ihr verweigert: „Sie sind ja gar keine Frau.“ Lucie und Hans stürzen sich in Arbeit, machen Karriere – „Ich bin dann Filialleiter einer Bank geworden.“ – bauen ein Haus, reisen, nehmen Gastschüler auf.</p>
<blockquote><p>„Ich verstehe nicht, dass man Mensch nicht Mensch sein lassen kann.<br />
Ist das so eine Gefahr für die Ordnung?“</p></blockquote>
<p>Das Tabu, das Schweigegelübde wirkt weiter. Bis ihr zufällig bei der Hausärztin ihre Akten in die Hand fallen. Mitte vierzig ist sie da und liest auf den alten Durchschlägen der Arztbriefe: Zwitter. Gonadektomie. „Damals wusste ich nicht mal, was das ist.“ Es bedeutet: Kastration. Ein heute noch üblicher Umgang mit Menschen, die biologisch keinem eindeutigen Geschlecht zuzuordnen sind. Sie werden operiert und hormonell behandelt, als könne man Geschlecht machen. „Ich verstehe nicht, dass man Mensch nicht Mensch sein lassen kann. Ist das so eine Gefahr für die Ordnung?“ Soll damit eine Ordnung hergestellt werden, die es eigentlich nie gegeben hat? Die lediglich eine kulturelle Setzung ist? Eine binäre Ordnung – männlich oder weiblich – die so vielleicht gar nicht vorgesehen war?<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Zum Bilde Gottes geschaffen" href="http://eine-tuer.de/zum-bildes-gottes-geschaffen/">Intersexuelle Menschen sind keine Montagsproduktionen Gottes.</a></div></div></p>
<p>„Mein Mann sieht in mir keinen Mann. Bin ich auch nicht. Wir scherzen jetzt manchmal, dass ich sein Heimzwitter bin.“ Lucie ist durch eine Wüste von Schweigen, Diskriminierung und Einsamkeit gegangen. „Wir müssten eigentlich lernen, das Besondere, das Schöne, das Gute zu sehen.“ Lernen, uns so anzunehmen, wie wir von Gott geschaffen sind und uns daran zu freuen, wie ein anderer Mensch ist. Lernen, die Unterschiede genießen zu können. „Wir müssen lernen, besser zu lieben. Liebe und Respekt füreinander hängen doch nicht an irgendeiner Geschlechtlichkeit.“</p>
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		<title>Liebe braucht auch: Entscheidung</title>
		<link>https://eine-tuer.de/liebe-braucht-auch-entscheidung/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden Ehen im Himmel geschlossen? Gelebt werden sie sicher auf Erden. Krisen sind somit unvermeidlich. „Liebe ist ein Geschenk. Aber Liebe ist auch: Entscheidung“, sagt Monika nach 44 Jahre Ehe.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Münster 1965, Zeit der Studentenbewegung. Monika ist neu in der Universitätsstadt, die junge Psychologiestudentin kennt noch niemanden. Etwas verspätet zur ersten Vorbesprechung des Pflichtpraktikums kommt ein Mitstudent, „der mir schon älter vorkam und sehr erfahren aussah“. Aus einem gemeinsamen Praktikum und dem aktiven Engagement in der Studentenbewegung wird mehr. „Ich war damals sehr verliebt in Jochen, und ich hab’ ihn immer noch lieb“, sagt sie heute. 44 Jahre sind Monika und Jochen verheiratet. Ob die Liebe für ein ganzes Leben reichen würde, war allerdings nicht immer klar.</p>
<p>„Es gehört immer wieder eine Entscheidung dazu, in der Liebe zu bleiben. Das weiß man am Anfang aber so noch nicht.“ Sie trennen sich, kommen wieder zusammen, sie verloben sich. Nach dem Examen geht Jochen nach Süddeutschland, Monika folgt ein halbes Jahr später.</p>
<blockquote><p>„In den anfänglichen Krisen hilft es auch nicht, wenn man Psychologie studiert hat.“</p></blockquote>
<p>Die beiden heiraten 1970. Sie müssen ihren Platz im Leben finden, der Beruf ist beiden wichtig. Um berufstätig zu werden, hätte die junge Psychologin damals rein rechtlich gesehen die Erlaubnis ihres Mannes benötigt. Für den allerdings ist es selbstverständlich, dass sie arbeitet. Sie baut eine diakonische Ehe-, Lebens- und Erziehungsberatung auf. „Die gab es damals noch selten. Und von Ehe hatte ich wenig Ahnung, auch wenn ich mit meinem Mann schon ein paar Jahre zusammen war.“ Die Realität macht auch vor der eigenen Beziehung nicht Halt: Die Verliebtheit der ersten Jahre geht in den Alltag über, es kommt wie anderswo auch zu Verletzungen und Enttäuschungen. Die Liebe wird ein bisschen fadenscheinig. <div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Nimm den goldenen Ring von mir" href="http://eine-tuer.de/nimm-den-goldenen-ring-von-mir/">Die Sehnsucht ist golden. Die Sehnsucht, dass es gelingen kann, die Liebe nicht zu verlieren.</a></div></div></p>
<p>„In den anfänglichen Krisen hilft es auch nicht, wenn man Psychologie studiert hat“, gesteht die langjährige Eheberaterin. Was half war, dass sie und ihr Mann ähnliche Einstellungen hatten und im Alltag gut miteinander harmonierten. „Mit einem anderen Mann hätte ich mir das nicht vorstellen können.“ Nach fünf Jahren wird die erste Tochter geboren, zwei Jahre später die zweite. Die Elternschaft rückt nach vorne. „Mit unseren Kindern, das war eine schöne Zeit.“</p>
<blockquote><p>„Es ist ja nicht so, dass die Liebe mal da ist und dann weg. Sie wird nur dünner.“</p></blockquote>
<p>Nach zwei Jahrzehnten von den Pflichten der Elternschaft befreit engagieren sich beide beruflich noch stärker als bisher. „Ich habe mich gefreut, dass ich endlich nicht mehr darauf achten musste, wann ich nach Hause komme.“ Sie hatten einander immer die Eigenständigkeit gelassen, aber jetzt lebt jeder sein eigenes Leben. Die Balance zwischen Nähe und Distanz in der Partnerschaft wird empfindlich gestört. Monika und Jochen erleben, was passiert, wenn man sich nicht mehr aufeinander einlässt, nicht mehr achtsam für den anderen ist. „Wir hatten uns auseinander entwickelt, wir hatten uns nichts mehr zu sagen.“ Die Frage der Trennung steht im Raum – auch nach so langer Zeit.</p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Nimm den goldenen Ring von mir" href="http://eine-tuer.de/nimm-den-goldenen-ring-von-mir/">Mir hilft es, mich an mein Versprechen zu erinnern. Es gleichsam aufzupolieren, wie man auch Gold poliert.</a></div></div>
<p>Liebe braucht immer wieder Entscheidung. „Das habe ich erst nach und nach begriffen.“ Bei der jetzt anstehenden Frage – „Schaffen wir es, miteinander alt zu werden? – wird diese Erfahrung wegleitend. „Es ist ja nicht so, dass die Liebe mal da ist und dann weg. Sie wird nur dünner.“ Dann ist Achtsamkeit gefragt. Wache Augen für den Partner und das ernsthafte Überlegen, ob man noch freiwillig zusammen sein will. Und eben die Entscheidung, den Partner mit liebevollen Augen anzuschauen. „Ja, ich will ihn lieben. Mit zunehmendem Alter ist mir das leichter gefallen.“ Eine Entscheidung, die Zeit braucht und das miteinander reden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Erotik darf auch aus einer langjährigen Ehe nicht verschwinden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es hilft, dass es nicht die erste Krise ist, die anfragt. Es gibt eine lange Strecke gemeinsamen Lebens. Man selbst ist reifer geworden.</p>
<p>Reifer geworden ist auch die Liebe. Verliebtheit macht zwar das Leben richtig bunt, hält aber nicht ewig. „Es muss eine andere Qualität hineinkommen.“ Dem Anderen Gutes zu wollen beispielsweise, sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu respektieren oder sich beim anderen geborgen fühlen zu können. „Es sind ganz viele Facetten, die dazukommen. Aspekte der freundschaftlichen Liebe, des Vertrauens – wobei ich nicht sagen will, dass die Erotik aus einer langjährigen Ehe verschwinden darf.“</p>
<div class="ssp"></div>
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		<title>Der Plan war anders</title>
		<link>https://eine-tuer.de/der-plan-war-anders/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehungsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[66 Prozent der Deutschen glauben an die Liebe fürs Leben, sagt das Allensbach-Institut. Daran glaubt auch Meike – und ist noch auf der Suche.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreuzfahrt sollte eine Überraschung werden, hatten sich Kati und Jörg überlegt. Das wäre doch ein tolles Geschenk für Jörgs Schwester! „Oh nein!“, war Meikes Urteil zu dieser Idee. Bloß keine Kreuzfahrt – Aktivurlaub wäre schon deutlich interessanter gewesen für die Mittvierzigerin. Allerdings nicht in der Variante, die ihrem Bruder vorschwebte: Meike allein unter lauter Singles. „Oh Gott! Horror!“</p>
<p>Singles sind nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Das ist eines der zahlreichen Vorurteile, die schnell zur Hand sind. Egoistisch seien sie, ist auch oft zu hören. Und zu anspruchsvoll. „Ein paar Ansprüche zu haben, finde ich nicht egoistisch. Viel schlimmer finde ich Paare, die nur noch zusammen sind, weil es das Leben einfacher macht, die sich dabei aber wahnsinnig auf den Geist gehen. Das kann ich mir nicht vorstellen.“</p>
<blockquote><p>„Sofort Kinder bekommen ohne Berufspraxis &#8211; dann hat man doch nie eine Chance, im Beruf Fuß zu fassen. Man hat eigentlich gar keine Wahl.“</p></blockquote>
<p>Meike wollte sich nicht abhängig machen, ohne auf eigenen Beinen stehen zu können. Nach einer kaufmännischen Ausbildung studiert sie Kulturwissenschaften, ihr langjähriger Freund wird Jurist. Sie will wieder ins Verlagswesen, aber als sie mit dem Studium fertig ist, sind die Printmedien in der Krise und bauen allerorten Stellen ab. Sie kann sich nicht aussuchen, wohin sie geht, muss nehmen, was sie findet. „Meine oberste Priorität war die Jobsuche, um überhaupt erst mal meine Existenz zu sichern.“ Ihr Liebster hat deutlich mehr Möglichkeiten, ist aber nicht kompromissbereit. Meike wird zur Generation Praktikum, sechs Monate hier, sechs Monate dort. Wenn die festangestellten Kolleginnen und Kollegen am Freitagmittag nach Hause gehen, sitzt Meike noch im Büro. Interessante Tätigkeiten, aber kaum Geld und noch weniger Perspektiven.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Jesus – der biblische Single" href="http://eine-tuer.de/jesus-der-biblische-single/">„Jesus trifft seine Entscheidung gegen die traditionelle, eigene Familie und für die neue Gemeinschaft.“</a></div></div></p>
<p>Ihr Vorsatz, auf eigenen Beinen stehen zu können, kostet sie die Beziehung. Die Liebe zerbricht. Drei Jahre Praktika und Fortbildung, dann war das Maß voll. „Nie wieder ein Praktikum!“, schwört sich Meike. Zwar findet sie Arbeit, lebt aber weitere zehn Jahren mit befristeten Verträgen. „Es ist doch irgendwie pervers, man hat eigentlich gar keine Wahl. Sofort Kinder bekommen ohne Berufspraxis – dann hat man doch nie eine Chance, im Beruf Fuß zu fassen!“</p>
<blockquote><p>„Es ist nicht so schwer, jemanden zu finden. Aber man muss sich doch auch wirklich mögen.“</p></blockquote>
<p>Meike lebt in einer Großstadt, fährt mit ihren Nichten in Urlaub, kümmert sich um die alt werdende Mutter und lernt auch Männer kennen. „Meist lernst Du Menschen über Bekannte oder durch Zufall kennen. Dann findet Dich jemand toll, man trifft sich.“ Manchmal wird mehr daraus, aber die Bekanntschaften sind nicht von Dauer. „Es ist nicht so schwer, jemanden zu finden. Aber wenn ich dann tausend Kompromisse schließen muss, ist das nichts für mich. Nur um einen Partner zu haben? Nein, man muss sich doch auch wirklich mögen!“<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Jesus – der biblische Single" href="http://eine-tuer.de/jesus-der-biblische-single/">„Eines ist sicher: Singlesein ist ein gleichberechtigter Lebensentwurf neben anderen auch.“</a></div></div></p>
<p>Ein fester Arbeitsplatz, eine Eigentumswohnung, ein lebendiges, tragfähiges soziales Netz: Meike hat viel erreicht. Und das alles noch mal auf Kopf stellen, wenn ein passender Mann um die Ecke kommt? „Klar! Das würde ich. Klar würde ich das.“ Nur eine Single-Kreuzfahrt würde sie deshalb noch lange nicht buchen.</p>
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		<title>Gottes Liebe überwindet Klischees</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wer in der Liebe lebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Liebe unseres Gottes, die er uns zum Geschenk macht, kennt keine Hierarchie. Leider vergessen wir dabei allzu oft, dass wir Zeit unseres Lebens für dieses wunderbare Geschenk Gottes an uns selbst verantwortlich bleiben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der 18-jährige Harold wohnt mit seiner wohlhabenden Mutter in einer Villa. Er begegnet Maude, einer 79-jährigen Frau, die mit ihm Freundschaft schließt. Maude ist wie ein Gegenpol zu Harald: unkonventionell, energisch, impulsiv und lebensfroh – und blickt doch als Holocaust-Opfer auf eine traumatische Jugend zurück. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere fühlen sich Harold und Maude zueinander hingezogen und verlieben sich schließlich. Es entwickelt sich über den großen Altersunterschied hinweg eine Liebesbeziehung.</p>
<p>Die Geschichte von Harold und Maude, Gegenstand des gleichnamigen Filmes, ist für mich und viele Menschen meiner Generation zum Kult unserer Jugend geworden. Der Film ist ein freches Synonym für das Aufbegehren gegen die Spießigkeit – für Menschen, die nicht bereit sind, sich in die Schachteln, Schablonen und Klischees stecken zu lassen, die die Normierer für sie vorgesehen haben. Ein Film für Menschen, für die kein gesellschaftliches DIN-Maßsystem passt.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Liebe ist kein Abo" href="http://eine-tuer.de/liebe-ist-kein-abo/">Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich Karin lieben darf.</a></div></div></p>
<p>Harold und Maude finden sich in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit und lernen sich lieben. Zwischen ihnen liegen demografisch zwei Generationen. Unsere Gesellschaft scheint solchem Zusammentun von Jung und Alt – erst recht in Liebesbeziehungen – von Grund auf zu misstrauen. Wir basteln lieber an den uns vertrauten Klischees. In denen wird der ältere Mann mit der jungen Frau dann schnell zum ‚Lustgreis‘, der die ‚erotische Altenpflegerin‘ mit seinem Geld an sich bindet. Und die ältere Frau mit dem jungen Mann wird zur ‚unbefriedigten Jungfer‘, die von ihrem ‚Lover‘ sowieso wegen einer Jüngeren verlassen wird – aber erst, wenn er ihr Vermögen durchgebracht hat. Die Regenbogenpresse liefert dazu täglich die entsprechenden Storys aus der Welt der Schönen und Reichen.</p>
<blockquote><p>„Wir übersehen den entscheidenden Fakt, der unsere Sicht auf die Dinge radikal verändern würde.“</p></blockquote>
<p>Warum sind wir oft so lustvoll boshaft? Vielleicht weil wir tief im Unterbewusstsein ahnen, dass da irgendwo im System ein Fehler steckt? Und in der Tat ist das ja auch gar nicht so falsch, das mit dem Fehler im System. Doch weil wir es uns in der Regel gern einfach machen, übersehen wir den entscheidenden Fakt, der unsere Sicht auf die Dinge radikal verändern würde:</p>
<p>Nicht der Altersunterschied oder sonstige vermeintlich unüberbrückbare Barrieren stellen das Problem in Beziehungen dar, sondern die in ihnen nicht selten versteckte Hierarchie. Wenn die Verlockung der Jugendlichkeit oder der Vorsprung an Lebenserfahrung des/der Älteren zum Instrument der Macht gegen den/die Andere/n wird, kippt die Balance zum Ungesunden, wird ein Mensch unterdrückt, marginalisiert – dann wendet sich die Liebe in Vernichtung. Doch die Elemente der Hierarchie sind weder das Alter, der soziale Hintergrund, die ethnische Herkunft oder die körperliche Disposition selbst, die den einzelnen in seinem So-Sein prägen. Es sind vielmehr deren Bewertungen, Zuschreibungen und Instrumentalisierungen, die sich in Strukturen verfestigen, Beziehungen hierarchisieren und schließlich verletzen und zerstören.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Liebe ist kein Abo" href="http://eine-tuer.de/liebe-ist-kein-abo/">Mit einer jüngeren Frau merkt man sein eigenes Alter viel stärker als mit einer gleichaltrigen Frau.</a></div></div></p>
<p>Ich betrachte es daher auch nicht als Zufall, dass es in der Bibel kaum Belegstellen zu Altersunterschieden in Beziehungen gibt. Die kargen biblischen Bezüge zum Thema gehören, wenn überhaupt, dann in den Bereich der Spekulationen: Hagar, Abrahams Magd/Zweitfrau mag erheblich jünger gewesen sein als er, schließlich konnte er ja zunächst mit der greisen Sara keine Kinder zeugen. Batseba, das Lustobjekt Davids, war schön und nach unseren gängigen Klischees gewiss auch jung und schließlich wird Joseph, der Vater Jesu, in der gesamten Ikonografie als älterer Ehemann der Jungfrau dargestellt.</p>
<p>Doch wenn wir ehrlich sind, dann spielt das Alter in der Bibel überhaupt keine Rolle. Ganz andere Kriterien für Beziehungen zwischen Menschen gelten hier: Liebe, Verbindlichkeit, Verantwortung, Respekt.</p>
<blockquote><p>„Die Liebe unseres, die er uns zum Geschenk macht, kennt keine Hierarchie.“</p></blockquote>
<p>„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“, so heißt es im so genannten Hohelied der Liebe in 1. Kor. 13,4-7, der nicht zufällig beliebtesten Bibelstelle für Trausprüche.</p>
<p>Die Liebe unseres Gottes, die er uns zum Geschenk macht, kennt keine Hierarchie. Leider vergessen wir dabei allzu oft, dass wir Zeit unseres Lebens für dieses wunderbare Geschenk Gottes an uns selbst verantwortlich bleiben. Die Verantwortung aber ist kein Zuckerschlecken.</p>
<blockquote><p>„ Wenn wir Liebe nicht mehr empfinden, dann liegt das nicht an der ‚Laune der Natur‘, sondern an uns.“</p></blockquote>
<p>Ich bin jetzt seit 20 Jahren mit einer Frau verheiratet, die jünger ist als ich und deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Wir haben viele Situationen erlebt, in denen jenes Gefühl eines Gefälles in unserer Partnerschaft mal bei dem einen mal bei der anderen aufkam. Dass wir jedoch letztlich die Balance in unserer Liebe halten und unseren Sohn in der Erfahrung dieser Balance großziehen konnten, das war oft harte Arbeit. Aber: es war und ist in all der Zeit bis heute eine wunderbare Erfahrung!</p>
<p>Sicherlich hätte es auch schief laufen können. Wären wir dann auch ungerecht geworden und hätten der Liebe ihre oben noch beschworenen Eigenschaften abgesprochen? Ich weiß es nicht – aber ich bin der festen Überzeugung: Wenn wir Liebe nicht mehr empfinden, dann liegt das nicht an der ‚Laune der Natur‘, sondern an uns, die wir aus welchen berechtigten Gründen auch immer diesem ungeheuren Anspruch der Liebe an uns Menschen nicht gerecht werden konnten. Beziehungen laufen immer auch Gefahr, zu scheitern. ER/SIE weiß das und weil Gott das weiß, legt ER/SIE seinen/ihren Segen auf jeden ernst gemeinten Versuch, es mit der Liebe zu wagen.</p>
<p><span style="font-size: 7pt;"> Martin Rosowski ist Theologe und Historiker, Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland</span><br />
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		<title>Zum Bilde Gottes geschaffen</title>
		<link>https://eine-tuer.de/zum-bildes-gottes-geschaffen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wer in der Liebe lebt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, zum Bilde Gottes schuf er sie“ heißt es in 1. Mos. 1,27. Zum Bilde Gottes geschaffen sind Menschen in ihrer ganzen Vielfalt – auch in ihrer Geschlechtervielfalt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 5pt;">Foto: Rainer Eikel/pixelio.de </span></p>
<p>„Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, zum Bilde Gottes schuf er sie“, heißt es in 1. Mos. 1,27. „Als Mann und Frau erschuf er sie.“ Was ist eigentlich eine Frau? Was ist eigentlich ein Mann? Wenn wir diese Frage hören, entstehen Bilder in unserem Kopf. Wir sehen eine Person an, und automatisch ordnen wir sie als geschlechtliches Wesen ein. Mann oder Frau, Junge oder Mädchen – entweder oder.</p>
<p>Dabei ist die Frage, was ein Mann, was eine Frau ist, eigentlich gar nicht so einfach zu beantworten. Woran machen wir unser Urteil fest?</p>
<blockquote><p>„Es ist klar, dass sie eine Frau ist, aber vielleicht nicht zu 100 Prozent.“</p></blockquote>
<p>Weltmeisterschaft 2009 in Deutschland. Die südafrikanische Mittelstreckenläuferin Caster Semenya bricht alle Rekorde. Aber Moment mal! Sie startet bei den Frauen, aber sie sieht irgendwie nicht richtig aus wie eine Frau. Ein medizinischer Test wurde gefordert. Die Analyse dauerte Wochen – warum? Es müsste doch einfach sein, das Geschlecht zu bestimmen. Der Generalsekretär des Leichtathletikverbands teilte der Presse schließlich lakonisch mit: „Es ist klar, dass sie eine Frau ist, aber vielleicht nicht zu 100 Prozent.“</p>
<p>Geschlechter sind nicht so eindeutig, wie sie zunächst scheinen. Das Geschlecht eines Menschen wird durch das Wechselspiel vieler Faktoren geprägt. Genetische, hormonelle, anatomische, psychische und soziale Faktoren haben Einfluss darauf. Und die Kombinationen dieser Faktoren sind manchmal eben alles andere als eindeutig. Ein Hormonexperte Universität München sagt: „Manchmal ist die Bestimmung des Geschlechts eine willkürliche Festlegung im großen Kontinuum zwischen männlich und weiblich. Es gibt etliche Frauen, die nach wissenschaftlichen Kriterien eigentlich Männer sind.&#8221;<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Lola tanzt" href="http://eine-tuer.de/lola-tanzt/">„Als ich die Diagnose bekommen habe, dass ich Hoden habe und xy-Chromosomen, da wusste ich nicht, ob ich auf’s Dach gehen sollte oder nach Hause.“</a></div></div></p>
<p>Hermaphroditen oder auch Zwitter hat man früher diese Menschen benannt, deren Geschlecht nicht eindeutig festzustellen war. Weil die Begriffe heute stigmatisierend wirken, gebraucht der Ethikrat den zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Begriff Intersexualität. Aber auch dieser Begriff ist weder eindeutig noch unstrittig. &#8220;Die Bezeichnung Intersexualität bezieht sich auf Menschen, die sich aufgrund von körperlichen Besonderheiten nicht eindeu-tig als männlich oder weiblich einordnen lassen (&#8230;). Der Begriff Intersexualität, manchmal auch durch Intergeschlechtigkeit oder Zwischengeschlechtigkeit ersetzt, lässt offen, ob es sich um ein drittes Geschlecht handelt oder ob die Zuordnung nur nicht festgelegt oder festlegbar ist.&#8221;</p>
<p>In Deutschland leben nach Schätzungen zwischen 80.000 und 120.000 Intersexuelle. Am Anfang gehören wir alle zu dieser Gruppe. Bis zur sechsten Schwangerschaftswoche trägt jeder Fötus Anlagen für beide Geschlechter in sich. Erst danach prägen die Gene in der Regel ein männliches oder weibliches Wesen.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Lola tanzt" href="http://eine-tuer.de/lola-tanzt/">„Wir müssten eigentlich lernen, das Besondere, das Schöne, das Gute zu sehen.“ </a></div></div></p>
<p>„Gott schuf den Menschen als Mann und Frau, zum Bilde Gottes schuf er sie“. In diesem Vers in der Genesis geht es um die Gottebenbildlichkeit der Menschen. Die Vorstellung von der Gottebenbildlichkeit kennt schon die altorientalische Königsideologie. In Ägypten war der Pharao Abbild Gottes und ließ von sich Statuen erstellen. Israel duldete keine kultischen Bilder des Göttlichen, aber das bedeutete keineswegs ein Ende der Vorstellung vom Bild Gottes.</p>
<p>So taucht in 1. Mos. 1,27 die Vorstellung in anderer Weise wieder auf: Nicht Statuen, sondern lebendige Menschen sollen hier das Bild Gottes sein. Das war eine sehr kühne Vorstellung in einer kulturellen Umwelt, die Gott nur durch konkrete Bilder repräsentiert sah. Noch kühner aber ist die damit verknüpfte Idee, dass nicht nur der König oder Pharao, sondern alle Menschen Bild Gottes sein sollen! Alle Menschen sollen Gott in der geschaffenen Welt repräsentieren und sie nach seinem Willen gestalten. Ein Bild Gottes zu sein, meint insofern keine Entsprechung in Aussehen und Gestalt, sondern in der Funktion. Es geht um die Repräsentanz der göttlichen Macht in der Welt.</p>
<blockquote><p>„Doch 1. Mos. 1,27 zielt nicht auf der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, sondern auf die allen Menschen zukommenden Würde und Verpflichtung.“</p></blockquote>
<p>Folglich ist der Mensch nicht nach dem Bilde Gottes, sondern zum Bild Gottes geschaffen. Dieses beinhaltet eine Aufgabe, nämlich die, sich verantwortlich handelnd zu seinem Lebensraum und den Lebewesen darin verhalten. Insofern der Mensch das tut, ist er oder sie Bild Gottes. Zum Bilde Gottes geschaffen zu sein, ist somit das Charakteristikum der ganzen Menschheit.</p>
<p>Oftmals wurde diese Bibelstelle als Beleg für eine von Gott gewollte Zweigeschlechtlichkeit verstanden. Und ebenso oft wurde gesagt, 1. Mos 1 begründe die grundlegende Differenz zwischen Männern und Frauen. Doch 1. Mos. 1,27 zielt nicht auf der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, sondern auf die allen Menschen zukommenden Würde und Verpflichtung. Bezüglich des Zum Bild Gottes Geschaffen-Seins des Menschen ist deshalb gerade nicht zwischen männlichen und weiblichen Menschen zu unterscheiden. Der Schöpfungsbericht zielt auf die Beteiligung einer Gesamtheit, nicht auf eine polar konstruierte Zweigeschlechtlichkeit. Diese ist eine Erfindung der Neuzeit.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Lola tanzt" href="http://eine-tuer.de/lola-tanzt/">„Wir müssen lernen, besser zu lieben. Liebe und Respekt füreinander hängen doch nicht an irgendeiner Geschlechtlichkeit.“</a></div></div></p>
<p>Die Unterscheidung zwischen Frauen und Männern, wie wir sie in 1. Mos 1,27 vorfinden, ist zu verstehen als ein Kontinuum von A nach B, mit vielen Zwischenräumen und fließenden Übergängen. In diesem Kontinuum sind alle Geschlechter beheimatet, nicht nur Frauen und Männer. Intersexuelle und transsexuelle Menschen sind keine Montagsproduktionen Gottes, keine Stiefkinder der EWIGEN. Sie sind geschaffen zum Bilde Gottes. Menschen in ihrer ganzen Vielfalt – auch in ihrer Geschlechtervielfalt – sind geschaffen zum Bilde Gottes.</p>
<p>Die Pluralität von geschlechtlichen Identitäten zu achten, bedeutet eine Befreiung von den Fesseln einer historisch konstruierten Geschlechterordnung, die viele Menschen unterdrückt und ausgrenzt: Frauen, Intersexuelle, Homosexuelle, Transgenderpersonen und solche, die als „nicht männliche“ Männer bzw. „nicht weibliche“ Frauen gelten.</p>
<p>Mit der Wahrnehmung und Achtung von Geschlechtervielfalt erhält das Wort Geschlechtergerechtigkeit einen neuen Klang: Es wird weiter, umfassender. Und es trifft den Kern des biblischen Gerechtigkeitsverständnisses: Allen Menschen ist die göttliche Gerechtigkeit zugesagt, denn alle sind geschaffen zum Bilde der EWIGEN.<br />
Amen.<br />
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<p><span style="font-size: 7pt;">DR. ESKE  WOLLRAD, Geschäftsführerin der Evangelischen Frauen in Deutschland</span></p>
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		<title>Nimm den goldenen Ring von mir</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wer in der Liebe lebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht – wir brauchen diese Sehnsucht, die Liebe nicht zu verlieren. Spiegelt sie uns doch in menschlichen Möglichkeiten wider, dass Gott uns verlässliche Beziehung zusagt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Nimm den goldenen Ring von mir“, sang jahrzehntelang Drafi Deutscher. „Bist du traurig, dann sagt er dir: Marmor, Stein und Eisen bricht aber unsere Liebe nicht, alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu.“ Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht – spiegelt die Sehnsucht vieler Menschen zu Beginn einer Ehe wider.</p>
<p>Eigentlich kann und will man es sich nicht anders vorstellen: wir wollen miteinander alt werden, wir wollen für immer miteinander leben. So können sich Menschen versprechen, beieinander zu bleiben, zueinander zu halten und zu stehen, sich zu achten und zu lieben, bis dass der Tod sie scheide.</p>
<blockquote><p>„Gott, die Ewige, ermöglicht uns, Sehnsüchte und Träume zu leben, Hoffnung zu haben.“</p></blockquote>
<p>Menschen am Anfang einer Ehe sind keine Traumtänzer_innen. Sie leben mit dieser Sehnsucht, weil sie von anderen Menschen erfahren haben, was Halt, Verlässlichkeit und Stabilität bedeuten. Oder weil sie gerade das schmerzlich vermisst haben und nun bewusst leben wollen. Menschen brauchen Geborgenheit. Geborgenheit, die wir Menschen geben können, ist ein Ausdruck des Urvertrauens. Ausdruck dafür, dass wir nicht allein sind, dass uns jemand hält, dass jemand bedingungslos „Ja“ zu uns sagt. Als Christin ist für mich diese Kraft Gott. Gott, die Ewige, ermöglicht uns, Sehnsüchte und Träume zu leben, Hoffnungen zu haben, obwohl wir unsere Grenzen kennen und immer wieder erleben.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Liebe braucht auch: Entscheidung" href="http://eine-tuer.de/liebe-braucht-auch-entscheidung-2/">Es ist ja nicht so, dass die Liebe mal da ist und dann weg. Sie wird nur dünner.</a></div></div></p>
<p>Wir brauchen Sehnsucht und Träume, damit die gemeinsame Wegstrecke einer Ehe bewältigbar wird. Der erste Stein, an den wir stoßen, spätestens der erste quer auf dem Weg liegende Baum oder das nächste Steilstück holen uns in die Wirklichkeit und fordern mehr von uns als goldene Träume.</p>
<p>Reicht in solchen Fällen der Blick auf den Ring, das sichtbare Symbol der versprochenen Liebe?</p>
<p>Möglicherweise schon. Mir hat es bis heute immer wieder geholfen, mich in Krisenzeiten nicht nur an mein Versprechen zu erinnern, sondern ebenso daran, dass der Ring auch ein Zeichen, ein Symbol dafür ist, dass ich selbst eingebunden bin in eine Beziehung, die Gott zu mir hält. Mir hat geholfen, mir klar zu machen, dass ich selbst gehalten bin, dass ich sein darf, wie ich bin – mit meinen Stärken und mit meinen Fehlern. Das gibt mir die nötige Sicherheit, mich um Veränderung zu mühen. Das gibt mir auch die Möglichkeit, Fehler und Schwächen des anderen stehen zu lassen, auszuhalten und Stärken zu sehen und anzuerkennen, auch Veränderungen des anderen wahrzunehmen. Das gibt mir letztlich auch den Mut, auf eine gemeinsame Zukunft zu setzen, wenn gerade nichts mehr zu gehen scheint.</p>
<blockquote><p>„Wie der Ring muss auch die Ehe poliert werden, damit der Goldglanz nicht erlischt.“</p></blockquote>
<p>Denn nicht nur der Ring am Finger bekommt Kratzer und Kanten, trägt Spuren der gelebten Zeit. Wie der Ring selbst muss auch eine Ehe immer wieder nachgeformt werden. Wie der Ring muss sie poliert werden, damit der Goldglanz nicht erlischt. Die Kanten im Ring, sie stehen vielleicht für Verbiegungen, die uns nicht gut getan haben, die Kratzer für Verletzungen, die wir uns zugefügt haben, der matte Schein für Unachtsamkeit und Desinteresse. Vielleicht verweisen sie auch darauf, dass wir uns nicht miteinander weiterentwickelt haben und das Schweigen Raum greift, dass unsere Beziehung sich nicht mehr warm und gut anfühlt.<br />
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><a title="Liebe braucht auch: Entscheidung" href="http://eine-tuer.de/liebe-braucht-auch-entscheidung-2/">Es gehört immer wieder eine Entscheidung dazu, in der Liebe zu bleiben. Das weiß man am Anfang aber so noch nicht.</a></div></div></p>
<p>Nützt dann der Blick auf den goldenen Ring noch?</p>
<p>Vielleicht schon. Steht doch das Gold für den letztlich unschätzbaren Wert – für das ungemein Besondere einer Beziehung. Mit diesem Besonderen achtsam umzugehen, es zu schützen und, wenn nötig, nach Verletzungen auch wieder heil werden zu lassen, das heißt für mich, eine Ehe bewusst zu leben. Für mich bedeutet das auch, die Sehnsucht und die Träume des Beginns nicht aufzugeben, sie vielmehr in den ganz normalen Alltag hinein zu tragen. Das erfordert Kraft und Feinfühligkeit, es kostet Mühe und Geduld.</p>
<p>Entscheidend wichtig für mich ist daher auch nicht der Rechtscharakter einer Ehe, sondern das Versprechen, das sich zwei Menschen geben – eingebunden in den Segen der Ewigen.</p>
<p><span style="font-size: 7pt;">Brunhilde Raiser war bis 2012 Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland.</span></p>
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		<title>Jesus – der biblische Single</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 14:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wer in der Liebe lebt]]></category>

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		<description><![CDATA[Johannes der Täufer, Paulus und Jesus – waren Singles. Letzterer hat möglicherweise Maria Magdalena geliebt. Dennoch hat sich Jesus sich nicht für ein Leben in einer Partnerschaft oder Familie entschieden. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Singles waren der Bibel nicht bekannt. Alleinleben und Alleinlebende sind aber sehr wohl ein biblisches Thema – im Alten wie im Neuen Testament. Dennoch werden die meisten Figuren des Alten Testaments im familiären Kontext der Sippe und des Clans dargestellt.</p>
<p>Die Männer leben in Vielehe und die Frauen – bis auf wenige Ausnahmen – in Abhängigkeit von den Männern. Frauen ohne Männer und ohne Ehe stehen meist am Rande der Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die patriarchal und hierarchisch aufgebaut ist. Jede Form der Beziehung und Partnerschaft, jedweder Lebensentwurf, sind zuerst dieser Ordnung unterworfen.</p>
<blockquote><p>„Jesus trifft seine Entscheidung gegen die traditionelle, eigene Familie und für die neue Gemeinschaft.“</p></blockquote>
<p>Einzig die Propheten scheinen hier eine Ausnahme zu bilden. Allerdings stehen sie oft mit ihrem Reden und Handeln sowieso eher außerhalb der geltenden gesellschaftlichen Normen. Über ihr Beziehungsleben und mögliche Partnerschaften erfahren wir nicht viel.</p>
<p>Im Neuen Testament sehen wir Johannes den Täufer, Paulus und selbstverständlich: Jesus. Sie alle waren Singles. Letzterer hat, wie manche vermuten, möglicherweise Maria Magdalena geliebt. Die offizielle Lesart gibt darüber aber keine Auskunft. Letztendlich hat Jesus sich nicht für ein Leben in einer Partnerschaft oder Familie, sondern für ein Leben in einer Gemeinschaft entschieden. Die besteht aus ihm und zunächst weiteren zwölf Männern und bald danach aus vielen weiteren Weggefährtinnen und Weggefährten. Sein Leben und das Leben der Gefährtinnen und Gefährten sind von Anfang an ganz in den Dienst der neuen Gemeinschaft gestellt. Jesus trifft seine Entscheidung gegen die traditionelle, eigene Familie und für die neue Gemeinschaft.<br />
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					<div class='et-box-content'><a title="Der Plan war anders" href="http://eine-tuer.de/der-plan-war-anders/">„Es ist nicht so schwer, jemanden zu finden. Aber man muss sich doch auch wirklich mögen.“</a></div></div></p>
<p>Selbst wenn das Beziehungsleben und die Partnerschaft zwischen Menschen nicht ausdrücklich thematisiert werden, so betrachtet die Bibel die Menschen aber stets in Beziehung zu anderen Menschen und zu Gott. So ist der Mensch von Anbeginn als Wesen geschaffen, das in Beziehung zu Gott und anderen Menschen lebt.</p>
<p>Singlesein in biblischer Zeit ist im Allgemeinen meist kein selbstgewählter Lebensentwurf. Allein lebend zu sein ist daher meist auch mit Alleinsein und beziehungslos zu anderen Menschen leben verbunden. Das ist heute anders.<br />
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					<div class='et-box-content'><a title="Der Plan war anders" href="http://eine-tuer.de/der-plan-war-anders/">„Ein paar Ansprüche zu haben, finde ich nicht egoistisch. Viel schlimmer finde ich Paare, die nur noch zusammen sind, weil es das Leben einfacher macht, die sich dabei aber wahnsinnig auf den Geist gehen. Das kann ich mir nicht vorstellen.“</a></div></div></p>
<p>Singles leben selbstverständlich in Beziehung mit anderen Menschen. Trotzdem müssen sie einiges aushalten. So beispielsweise die mehr oder weniger gutgemeinte Fürsorge aus dem Umfeld der Familie und des Freundeskreises frei nach dem Motto: Gut gemeint – ist aber noch lange nicht gut gemacht. Subkutan wird dabei das Gefühl geimpft, dass ein alleinlebender Mensch irgendwie doch nicht so richtig vollständig ist und dass diese Unvollständigkeit durch die Hilfe aufmerksamer Mitmenschen beendet werden sollte.</p>
<blockquote><p>„Eines ist sicher: Singlesein ist ein gleichberechtigter Lebensentwurf neben anderen auch.“</p></blockquote>
<p>Klar ist das Singleleben wahrhaftig nicht nur rosig und selbstbestimmt. Allein leben hat auch immer wieder mit Einsamkeit und Verlorenheit zu tun und der Angst davor, diese zu erleben. Davor schützt aber auch Partnerschaft nicht per se.</p>
<p>Eines ist sicher: Singlesein ist ein gleichberechtigter Lebensentwurf neben anderen auch. Schließlich gibt Gott den Menschen die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie alleinleben wollen oder in Partnerschaften. Gleichzeitig sagt er ihnen zu, dass sie im Leben aber nicht allein oder verlassen sein sollen.</p>
<p><span style="font-size: 7pt;">Pfarrer Gerd Kiefer ist Theologischer Vorsitzender der Männerarbeit der EKD.</span></p>
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		<title>Nutzungsregeln</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Feb 2014 16:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Frauke]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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